Luxus im Haushalt: Geräte für die „oberen 10.000“
Obwohl man manchmal den Eindruck hat, es gehe nur noch darum, alles möglichst billig zu bekommen – also auch Haushaltsgeräte –, gibt es auch einen Gegentrend: Es darf ruhig luxuriös sein.
Für den, der schon alles hat, aber trotzdem gerne weiter aufrüsten möchte, bieten sich beispielsweise Kühlschränke mit integriertem Fernseher an. Der LG GR-G227STBA wäre so ein Fall, ein Side-by-Side-Gerät, das in der einen Tür einen Eis- und Wasserspender bereithält, in der anderen einen 15 Zoll-Bildschirm mit zusätzlicher Radiofunktion. Ähnlich die neuen CoolMedia-Kühlschränke von Siemens. Die gibt es wahlweise mit Fernseher, Hifi-Anlage (mit Antishock, damit die CD beim Tür-Zuschlagen nicht springt!) oder eingebauter Wetterstation. Investiert werden müssen für so einen Kühlschrank übrigens jeweils rund 2500 Euro.
Richtig viel Geld lässt sich traditionell auch in Kaffee- oder Espressomaschinen anlegen. Ein besonders ausgefallenes Beispiel: die limitierte Edition Tonino Lamborghini. Auf 1000 Stück begrenzt ist die Auflage jener handgefertigten Maschinen der italienischen Edel-Marke, die man doch eher für ihre schnellen Autos kennt. Rund 1500 Euro kostet solch ein Spaß – gleich dazu gekauft werden sollten für den stilechten Genuss natürlich auch speziell dafür geröstete Kaffeebohnen.
Wenn man sich so richtig verwöhnen lassen möchte, könnte man einerseits auf Bedienstete zurückgreifen. Technik-Begeisterte werden aber womöglich ein Faible für elektronische Helfer entwickeln, wie kleine Reinigungs-Roboter. Der AEG Electrolux Trilobite 2.0 Modell ZA2 oder der Kärcher RoboCleaner RC 3000 beispielsweise saugen selbstständig Staub im ganzen Haus – und das jeweils für schlappe 1200 Euro. Die „Billig“-Variante davon wäre der iRobot Roomba 560 für gerade mal rund 400 Euro – zum Statussymbol taugt so ein „Schnäppchen“ freilich nicht mehr.
No Comments »
RSS feed for comments on this post. TrackBack URL